Profil der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD, St. Augustin (2010/2014)

Profil der PTH St. Augustin

VORWORT

Im Jahr 2010 haben die Lehrenden und Lernenden der Hochschulgemeinschaft ein Profilierungskonzept erarbeitet. Im Frühjahr 2014 wurden die bisher unternommenen Entwicklungsschritte von der Professorenkonferenz evaluiert und die Ergebnisse in das Profilierungskonzept eingebracht. Hier lesen Sie die Version von 2014.

I. DIE PHILOSOPHISCH-THEOLOGISCHE HOCHSCHULE SVD ST. AUGUSTIN

Die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin ist eine kirchlich und staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule mit Fakultätsstatus. Rechtlicher und finanzieller Träger ist die Deutsche Provinz der „Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD)“, Steyler Missionare e.V.

In enger Kooperation mit der Hochschule stehen drei eigenständige wissenschaftliche Forschungszentren (das „Missionswissenschaftliche Institut“, das „Anthropos Institut“, das „Institut Monumenta Serica“) sowie die „Akademie Völker und Kulturen“, das ethnologische Museum „Haus Völker und Kulturen“ und das „China-Zentrum“.

Die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin steht allen offen, die ein Theologiestudium mit dem Schwerpunkt „Mission, Kulturen und Religionen“ absolvieren möchten. Sie ermöglicht den Studenten der Steyler Missionare, Studierenden anderer Orden und geistlichen Gemeinschaften sowie allen (Laien und Klerikern), die an der achtsamen Begegnung und einem, dem Selbstverständnis der SVD entsprechenden prophetischen Dialog mit anderen Kulturen und Religionen sowie an Fragen der weltweiten Solidarität interessiert sind, eine umfassende akademische Ausbildung. Es können die Abschlüsse Magister, Lizentiat und Doktorat in Katholischer Theologie erworben werden.

Das Schwerpunktstudium „Mission, Kulturen und Religionen“ stellt ein Spezifikum der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin dar, das sich aus dem Selbstverständnis der SVD ergibt und im deutschsprachigen Raum einzigartig ist.

Die Vermittlung fundierter missions- und religionswissenschaftlicher sowie ethnologischer Kenntnisse ermöglicht den Studierenden, die missionarische und weltkirchliche Dimension des christlichen Glaubens und der katholischen Theologie zu erkennen. Die Studierenden werden auf diese Weise fachlich, methodisch und sozial befähigt, in verschiedenen historisch-kulturellen Kontexten hierzulande und weltweit die christliche Botschaft unter den Bedingungen der Globalisierung zu bezeugen und Handlungskompetenzen in der Begegnung mit anderen Religionen und Kulturen zu entwickeln.

Das Leben auf dem Campus ist geprägt von der Internationalität der Studien- und Forschungsgemeinschaft, die das Einüben eines multikulturellen Zusammenlebens und Dialogs ermöglicht, sowie einer wechselseitigen Durchdringung von gelehrter und gelebter Theologie. Nicht zuletzt diese Verbindung von Spiritualität und wissenschaftlichem Anspruch macht die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin zu einem Zentrum des intellektuellen Apostolats der Deutschen Provinz der Steyler Missionare für die Gesellschaft, die deutsche Ortskirche und die Weltkirche.

II. „EINE PERLE IN DER HOCHSCHULLANDSCHAFT, DIE NOCH WENIG BEKANNT IST“

Während Hochschulangehörige die im deutschen Sprachraum einzigartigen Qualitäten der Ordenshochschule schätzen, ist das Potential dieser Katholisch-Theologischen Fakultät weder innerkirchlich (in der SVD, bei anderen [Missions]Orden und geistlichen Gemeinschaften, in den deutschen Diözesen) noch in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Öffentlichkeit hinreichend im Bewusstsein verankert.

Angesichts rückläufiger Zahlen von Studienanfängern im Studiengang Katholische Theologie und fortschreitender Konzentrationsprozesse in der theologischen Forschung und Lehre auf weniger Standorte wächst die Notwendigkeit, um jene Frauen und Männer zu werben, die ein philosophisch-theologisches Studium unter besonderer Berücksichtigung missionswissenschaftlicher, ethnologischer und religionswissenschaftlicher Fragestellungen in einer internationalen Wissenschaftsgemeinschaft absolvieren möchten.

Ebenso ist in der Deutschen Provinz der Steyler Missionare plausibel zu machen, welche Dienstleitungen eines intellektuellen Apostolats die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin für den Orden, für andere Orden, für Kirche und Gesellschaft erbringt. Dies ist notwendig, wenn die Deutsche Provinz bei rückläufigen Einnahmen und einem derzeit auf 25 Prozent gesunkenen Studierendenanteil eigener Ordensangehöriger die Hochschule langfristig finanziell absichern soll.

Nicht zuletzt gilt es, die Bedeutung dieser akademischen Ausbildungsstätte innerhalb der Ortskirche zur Geltung zu bringen. Insbesondere ist jener Beitrag aufzuzeigen, den die Hochschule für eine Kirche und Gesellschaft leistet, die im Zeitalter der Globalisierung zunehmend auf interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen im Denken und Handeln angewiesen ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin der Herausforderung, einen Profilierungsprozess einzuleiten, der im vorliegenden Profilierungskonzept festgeschrieben wird.

Der Profilierungsprozess ist auf einen Zeitraum von zehn Jahren angelegt. Bis zum Jahr 2020 sind die nachfolgenden Ziele durch die Realisierung konkreter Maßnahmen erreicht worden.

III. PROFILIERUNG AD EXTRA – PROFILIERUNG AD INTRA

ie Profilierung der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin verfolgt einerseits Ziele im Blick auf relevante Außenverhältnisse der Ordenshochschule zu kirchlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren (ad extra).

Andererseits werden Ziele im Innenverhältnis benannt. Diese beziehen sich auf Forschung und Lehre, auf die Kooperation mit den am Hochschulort angesiedelten Instituten und Einrichtungen sowie auf die identitätsstiftende Beziehung zum Trägerorden (ad intra).

Jedem Ziel sind Maßnahmen unterschiedlicher Reichweite zugeordnet, die einer sukzessiven Zielerreichung dienen und eine Überprüfung der Fortschritte des Profilierungsprozesses ermöglichen. Eine institutionalisierte Arbeitsgruppe reflektiert, kommuniziert, moderiert und überwacht den Fortgang der Weiterentwicklung der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin.

Ziele und Maßnahmen ad extra:

Z 1 Die Hochschule ist innerhalb der deutschen Ortskirche das allseits bekannte wissenschaftliche Forschungs- und Begegnungszentrum, an dem eine philosophisch-theologische Ausbildung mit den Schwerpunkten Mission, Kulturen und Religionen realisiert wird.
M 1.1 Die missionswissenschaftliche, religionswissenschaftliche und ethnologische Ausrichtung durchzieht als Querschnittsthema Forschung und Lehre und wird außenwirksam kommuniziert.
M 1.2 Die Hochschule präsentiert sich bei den deutschen Diözesen – besonders bei den Diözesanstellen „Berufe der Kirche“ –, bei der „ArbeitsGemeinschaft Theologie“ (AGT), bei der „Deutschen Ordensoberenkonferenz“ (DOK) und der Konferenz missionierender Orden (KMO) sowie den kirchlichen Werken mit ihrem einzigartigen Profil.
M 1.3 Die Hochschule bewirbt Religionskurse der gymnasialen Oberstufe in der Region.
M 1.4 Die Hochschule kooperiert deutschlandweit mit allen Einrichtungen, die das Angebot „Missionar auf Zeit“/„Weltwärts“ ausrichten.
M 1.5 Die Hochschule modernisiert und professionalisiert ihren medialen Auftritt, besonders ihre Internetpräsenz.
M 1.6 Die Hochschule baut eine qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit auf.
M 1.7 Die Hochschule definiert eindeutig ihren Eingangsbereich, gestaltet ihn einladend repräsentativ und beschildert den Campus ein- heitlich und übersichtlich.
M 1.8 Die Hochschule prüft, ob sie zukünftig eine hochschuleigene Zeitschrift herausgibt.

Z 2 Die Hochschule ist das allseits anerkannte Ausbildungszentrum von Missionaren/-innen und Missionswissenschaftler/-innen in deutschsprachigen Ländern.
M 2.1 Die Hochschule kommuniziert die Relevanz ihrer akademischen Ausbildungsinhalte und -methoden für die spätere berufliche Tätigkeit als Missionar/-in bzw. Missionswissenschaftler/-in.
M 2.2 Die Hochschule intensiviert ihre Zusammenarbeit mit den deutschsprachigen Provinzen der SVD.
M 2.3 Die Hochschule kooperiert mit den Missionsorden und missionierenden geistlichen Gemeinschaften im deutschen Sprachraum.
M 2.4 Die Hochschule kooperiert mit MARMIK (Missio, Adveniat, Renovabis, Misereor, Caritas Internationalis und Kindermissionswerk), dem KAAD, dem Hilfswerk „Kirche in Not“, den missionswissenschaftlichen Instituten und den entsprechenden Abteilungen der Diözesen sowie der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP) der Deutschen Bischofskonferenz und der Konferenz missionierender Orden.

Z 3 Angesichts der Ausbreitung religiös-weltanschaulicher Fundamentalismen, die meist geprägt sind von ideologiebesetzten Strategien und zunehmender Aggressivität, trägt die Hochschule durch ihr Lehren und Forschen dazu bei, ein Missionsverständnis der achtsamen Begegnung, des prophetischen Dialogs und der weltweiten Solidarität weiterzuentwickeln, das eine versöhnende und integrierende gesellschaftliche Relevanz entfaltet.
M 3.1 Die Hochschule macht im Rahmen ihrer spezifischen Ausprägung (Mission, Kulturen und Religionen) niederschwellige Angebote für Interessierte und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter/-innen, die bei erfolgreicher Teilnahme zertifiziert werden.
M 3.2 Die Hochschule beteiligt sich an gesellschaftlichen Diskursen zu interkulturellen und interreligiösen Themen.
M 3.3 Die Hochschule fördert wissenschaftliche Forschungs- sowie Promotionsprojekte und veranstaltet Symposien, die diesem Ziel dienen.
M 3.4 Die Hochschule schreibt einen Wissenschaftspreis für herausragende Forschungsarbeiten in Höhe von EURO 1.500 aus, die einer Vertiefung des o. g. Missionsverständnisses dienen.

Z 4 Studiengänge im Rahmen des Schwerpunktes „Mission, Kulturen und Religionen“ sind angesiedelt worden.
M 4.1 Mit diesen Studiengängen werden Frauen und Männer aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche angesprochen, die an interkulturellen, interreligiösen und ethischen Fragestellungen interessiert sind.
M 4.2 Es wird geklärt, welche Abschlüsse diese Studiengänge erhalten.

Ziele und Maßnahmen ad intra

Z 5 Die Hochschule ist eine Fakultät mit wissenschaftlichen Forschungs-strukturen sowie weltweiten interdisziplinären und internationalen Netzwerken.
M 5.1 Die Hochschule baut einen institutionalisierten Austausch mit wenigstens fünf internationalen Hochschulen auf.
M 5.2 Wissenschaftler/-innen der Hochschule realisieren Forschungsprojekte in interdisziplinären und internationalen Netzwerken.
M 5.3 Der Beitritt zu einem weltweit orientierten Austauschprogramm wird angestrebt.
M 5.4 Studierenden und Lehrenden werden Freisemester bzw. For-schungssemester im überseeischen Ausland bei befreundeten akademischen Institutionen vermittelt.
M 5.5 Das Profilierungskonzept wird mindestens in englischer und spanischer Sprache veröffentlicht.

Z 6 In Forschung und Lehre wird ein fruchtbares interkulturelles Miteinander gelebt.
M 6.1 An der Hochschule begegnen sich Lehrende und Lernende aus verschiedenen Kulturen und Religionen wertschätzend.
M 6.2 Zum Kompetenzerwerb sind interkulturelle Lernprozesse optimiert worden.
M 6.3 Die Hochschule hat Hochschulseelsorge neu organisiert und ein Team für persönliche Gespräche und zur geistlichen Begleitung und eingerichtet.
M 6.4 Die Hochschule bemüht sich darum, dass das Missionspriesterseminar St. Augustin Studierenden ansprechenden Wohnraum und hinreichende Rahmenbedingungen für einen spirituellen Lebensraum anbietet.

Z 7 Die Hochschule hat ein Qualitätsmanagement.
M 7.1 Für Forschung und Lehre wie für das Hochschulpersonal werden Qualitätskriterien definiert.
M 7.2 Die Hochschule evaluiert die Qualität der Lehre und begrüßt die eigenständige Evaluation durch die Studierenden.
M 7.3 Die Hochschule akquiriert und hält qualifiziertes Personal.
M 7.4 Der Orden stellt wissenschaftlichen Nachwuchs frei und finanziert dessen Qualifizierung.
M 7.5 Die Hochschule entwickelt geeignete Konzeptionen zur Ausbildung und Förderung des akademischen Mittelbaus und setzt diese um.
M 7.6 Die Hochschule fördert bei Studierenden, die nicht im europäischen Wissenschaftskontext ausgebildet wurden, die Erlangung von deutschen Sprachkenntnissen und die Einführung in das wissenschaftliche Denken und Arbeiten.
M 7.7 Die Hochschule fördert durch Tutorien und Lektürekurse die Kompetenzen der Studierenden.
M 7.8 Die Hochschule vergibt einen Preis für herausragende Magisterarbeiten in Höhe von EURO 500.
M 7.9 Die Hochschule bietet Lehrveranstaltungen in modernen Sprachen an.
M 7.10 Im Kontext der Modularisierung ermöglicht die Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin Studierenden anderer Hochschulen einen unkomplizierten Wechsel des Studienortes nach St. Augustin.
M 7.11 Die Hochschule bietet individuelle Studienberatung an.
M 7.12 Die Hochschule unterstützt Studierende im Rahmen ihrer Kooperationen und Kontakte bei der Suche nach geeigneten berufsorientierenden Angeboten (z. B. Praktika).
M 7.13 Die Hochschule unterstützt die Suche ihrer Absolventen nach geeigneten Berufsperspektiven aktiv.

Z 8 Das Professorenkollegium der Hochschule und die Institute in St. Augustin tragen dieses Profilierungskonzept entschieden mit.
M 8.1 Das Professorenkollegium berät jeweils zu Beginn des Semesters gemeinsam mit dem ASTA sowie den Mitarbeitern/innen der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraisings der Hochschule über das Profilierungskonzept und den Stand seiner Umsetzung.
M 8.2 Die Institute sind in das Profilierungskonzept und seine Umsetzung strukturell eingebunden.
M 8.3 Zum SS 2011 setzt das Professorenkollegium eine Profilierungs-kommission ein, die den Umsetzungsprozess des Profilierungskonzeptes steuert, evaluiert und fortschreibt.

Z 9 Die Studierenden teilen die Grundsätze des Hochschulprofils und setzen diese in ihrem studentischen Leben aktiv um.
M 9.1 Sie bemühen sich im Umgang miteinander, die interkulturelle Lerngemeinschaft als Abbild der Weltkirche im Kleinen zu gestalten.
M 9.2 Sie unterstützen und begleiten einander im akademischen Lernprozess und im Verstehen der fremden Kulturen.
M 9.3 Sie tragen durch ihr wissenschaftliches Engagement zur Qualität ihrer theologischen Ausbildung bei.
M 9.4 Sie sind zusammen mit den Lehrenden bestrebt, den gemeinsamen Lehr-Lern-Prozess lebendig zu halten und zu verbessern.
M 9.5 Sie verstehen sich als unverzichtbare Mitwirkende bei der Gestaltung der Hochschule als einem Ort intellektueller Offenheit und spiritueller Weggemeinschaft.
M 9.6 Der AStA verpflichtet sich, zu Beginn eines jeden Semesters zusammen mit der Gemeinschaft der Studierenden die Maßnahmen zu konkretisieren und umzusetzen. Am Ende eines Studienjahres findet eine Evaluierung durch die Studierenden statt.
M 9.7 Vertreter/innen des ASTA nehmen an den Klausuren des Professorenkollegiums ebenso teil wie die Mitarbeiter/innen für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, wenn es um die Beratung von Fragen der Weiterentwicklung der Hochschule als ganzer geht.

Z 10 Der Status und die Finanzierung der Hochschule sind durch den Orden (Generalleitung und Leitung der deutschen Ordensprovinz) geklärt.
M 10.1 Die Hochschule pflegt mit ihrem Träger einen regelmäßigen Austausch über ihre Finanzierung und ihr Profil.
M 10.2 Die Leitung der deutschen Ordensprovinz entwickelt ein tragfähiges Finanzierungskonzept, so dass die Zukunft der Hochschule mittelfristig gesichert ist.
M 10.3 Die Hochschule wird eine eigenständige Institution in der Verantwortung der deutschen Ordensprovinz.
M 10.4 Die Hochschule hat ein Finanz- und Fundraisingmanagement aufgebaut, das professionellen Standards entspricht.

Z 11 Durch die Umsetzung der Ziele des Profilierungsprozesses ist die Arbeit der Hochschule innerhalb des Ordens akzeptiert und wertgeschätzt.

IV. WOVON WIR UNS GELEITET WISSEN – WAS AUF DEM WEG IN DIE ZUKUNFT FÜR UNS GILT

Wir – Lehrende, Studierende und die Deutsche Provinz der SVD – wagen diesen Profilierungsprozess, weil wir in einer langen Tradition der Offenheit für neue Herausforderungen stehen. Wir öffnen uns dem Wirken des Heiligen Geistes. Die achtsamen Begegnungen mit Neuem und Fremdem, das Überschreiten von Grenzen und die Sensibilität für Menschen und Kontexte, in denen wir leben, haben uns nicht nur Beharrlichkeit gelehrt, sondern auch die Freude an der Entdeckung der Wahrheit des Evangeliums von Jesus Christus.

Von ihm gerufen laden wir alle, die einen Beitrag leisten können, ein, unsere Hochschule zu einem Zentrum des intellektuellen Apostolats der Deutschen Provinz der Steyler Missionare für die Gesellschaft, die deutsche Ortskirche und die Weltkirche zu machen.

Auf diesem Weg motivieren uns intellektuelle Lebendigkeit und bereichernde Interdisziplinarität, eine Gemeinschaft in fruchtbarer Verschiedenheit und das „Unternehmen“, eine kontextsensible Theologie für heutige Menschen und ihre Nöte zu entwickeln und in der Praxis zu bewähren.

Wenn bei allen unseren Profilierungsanstrengungen der Mensch im Mittelpunkt steht und die Sorge um das Wachsen des Reiches Gottes, sind wir zuversichtlich, innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht nur unsere Ziele zu erreichen. Wir erwarten ebenfalls einen spürbaren Zugewinn an Kommunikation und Kooperation an unserer Philosophisch-Theologischen Hochschule. Die Verheißung dieses Zeugnisses lässt uns beginnen!


Das überarbeitete Profilierungskonzept wurde am 19. Mai 2014 von der Professorenkonferenz approbiert.

 

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