Absicht und Ziel des Qualitätsmanagements an der PTH: „Qualitätskultur“

Qualität als Wegweiser

An der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin ein verbindliches Qualitätsmanagement zu implementieren, ist Ausdruck des Bestrebens, die Qualität von Forschung und Lehre und Leben an der Hochschule kontinuierlich sichern und verbessern zu wollen. Deswegen hat der Senat der PTH ein Konzept für Qualitätskultur am 11. Februar 2015 approbiert.

Damit das Ziel des verbindlichen Qualitätsmanagements erreicht werden kann, ist ein stimmiges Zusammenspiel von allen Beteiligten unverzichtbar: Hochschulleitung, Lehrende, Studierende sowie Mitarbeitende in der Verwaltung tragen verantwortlich dazu bei, sowohl die hochschulinternen Maßstäbe von Qualität zu bestimmen und überprüfbar umzusetzen als auch die externen Qualitätsanforderungen wahrzunehmen und diesen zu entsprechen.

Im Profilierungskonzept aus dem Jahre 2010 wird das zu verwirklichende Grundverständnis der Hochschule beschrieben als das „innerhalb der deutschen Ortskirche allseits bekannte wissenschaftliche Forschungs- und Begegnungszentrum, an dem eine philosophisch-theologische Ausbildung mit den Schwerpunkten Mission, Kulturen und Religionen realisiert wird.“ (Z5) Als weiterführende Charakterisierung definiert sich „die Hochschule [..] [als] eine Fakultät mit wissenschaftlichen Forschungsstrukturen sowie weltweiten interdisziplinären und internationalen Netzwerken.“ (Z5,Z7).

Als konkrete Herausforderung stellt sich damit die Entwicklung eines hochschulspezifischen Qualitätsmanagementmodells, das die Bedürfnisse und Möglichkeiten der PTH berücksichtigt und zugleich als Impuls und Korrektiv kreativ und umfassend die Weiterentwicklung der Hochschule unterstützt.  Zusammenfassend lässt sich ein solches QM-Modell als Modell einer „Qualitätskultur an der PTH SVD St. Augustin“ charakterisieren.

Unterschiedliche Blickwinkel und kontinuierlicher Austausch

Die Entwicklung einer solchen Qualitätskultur basiert auf einem QM-System, das sich durch Ausdifferenzierung und Kooperation kennzeichnet: Ein QM-Ausschuss koordiniert die „Qualitätskultur“, in dem er z.B. den verschiedenen Gremien und Institutionen der Hochschule über den Stand und die Entwicklung von QM berichtet und von diesen Rückmeldungen und Hinweise auf notwendige Qualitätsverbesserungen erhält. Die Gremien und Institutionen haben als Dialogpartner des QM-Ausschusses in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen unterschiedliche Blickwinkel auf die Hochschule und können so wesentlich dazu beitragen, ein multiperspektivisches Gesamtbild zu gewinnen, das „blinde Flecken“ zu vermeiden hilft. Der Dialog zwischen ihnen und dem QM-Ausschuss hilft zugleich, eine transparente Informationskultur entstehen zu lassen.

In einem kontinuierlichen Austausch interagiert der QM-Ausschuss zudem mit bereichsspezifischen Unterausschüssen (z.B. zur Qualität in der Lehre, der Konzeption des Studiums oder dem Bereich der Profilierung, Forschung und Kooperationen), in denen Qualitätsmaßnahmen konzipiert, reflektiert und realisiert werden. Durch ihre Fokussierung auf eingegrenzte Themenfelder sind die Unterausschüsse sensibilisiert für notwendige Veränderungen und können zudem konkrete Vorschläge zur qualitativen Weiterentwicklung ihrer Bereiche entwickeln. Gerade durch die Kooperation untereinander und mit dem QM-Ausschuss kann die Detail- und Gesamtschau von Qualität in Forschung und Lehre gelungen balanciert werden.

Zusätzlich zu den Ausschüssen bietet ein Vertrauensdozent in Fragen der Qualität von Forschung und Lehre eine ergänzende Möglichkeit für alle Gruppen der Hochschule, ihre Anliegen und Vorschläge äußern zu können.
Die ausdifferenzierte Struktur soll klare Kommunikations- und Prozessabläufe sichern und die Zuständigkeiten eindeutig bestimmen. Konstitutiver Bestandteil der QM-Konzeption ist die Partizipation verschiedener Statusgruppen in den jeweiligen Ausschüssen sowie die Kooperation der Ausschüsse untereinander.

 

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Ansprechpartner

Verantwortlich für das Qualitätsmanagement an der PTH ist der gleichnamige Ausschuss.

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