Doktorat / Promotion

Das Doktorat (Dr. Theol.) ist ein Aufbaustudium der Theologie. Es vertieft die Befähigung zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten, die Studierende im Magisterstudiengang erwerben, und erfordert eine eigenständige Forschungsleistung vom Doktoranden.

Die Promotion ist die Grundvoraussetzung für eine Karriere im Bereich der Wissenschaft. Dazu zählen nicht nur Hochschulen und Universitäten, sondern auch Forschungseinrichtungen und -institute.

Bewerber/-innen sollten einen Termin für eine individuelle Studienberatung vereinbaren.

Organisatorisches

Das Promotionsstudium dauert in der Regel vier Semester und umfasst die erfolgreiche Teilnahme an drei Lehrveranstaltungen mit zusammen sechs Semesterwochenstunden, von denen wenigstens eine Lehrveranstaltung ein Seminar ist. Außerdem ist die Teilnahme an sechs Doktorandenkolloquien verpflichtend. Hinzu kommt weitere Bearbeitungszeit für das Verfassen der Doktorarbeit (Dissertation). Neben der Doktorarbeit ist das Bestehen einer mündlichen Prüfung für den erfolgreichen Abschluss des Promotionsstudiums Pflicht.

Bewerber/-innen müssen das Studium der Theologie mit dem Bakkalaureat, dem Diplom oder dem Magister Theologiae (wenigstens mit der Note „gut“) abgeschlossen haben. Falls sie den Abschluss eines äquivalenten Theologiestudiums vorzuweisen haben, muss dieses nach den kirchlichen Normen absolviert sein und auf seine Gleichwertigkeit geprüft werden; es kann auch ein mündliches Examen über einen von der Hochschule vorbereiteten Themenkatalog gefordert werden. Bei Vorlage der ersten Staatsprüfung bzw. einer gleichwertigen Abschlussprüfung für das Lehramt an Gymnasien im Fach Katholische Religionslehre (wenigstens mit der Note „gut“, 2,5), muss eine Ergänzungsprüfung gemäß mit Erfolg abgelegt worden sein.

Bewerber/-innen aus nicht deutschsprachigen Ländern haben vor der Zulassung den Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse durch ein entsprechendes Zertifikat nachzuweisen. Darüber hinaus müssen sie über diejenigen Kenntnisse biblischer und moderner Sprachen verfügen, die für eine sachgerechte Ausführung der Lizentiatsarbeit erforderlich sind.

Die PTH erwartet, dass Doktoranden an Lehrveranstaltungen sowie den Doktorandenkolloquien regelmäßig teilnehmen. Außerdem ist es verpflichtend, mit dem/der Moderator/-in der Dissertation regelmäßig über den Fortgang der wissenschaftlichen Arbeit zu sprechen.

Die Promotionsordnung findet sich in den Statuten der Hochschule, S. 99-108.