Prof. P. Dr. iur.can. Rudolf Henseler CSsR

Kurzbiografie

Jahrgang 1949. Abitur am Collegium Josephinum in Bonn 1969, im selben Jahr Eintritt in die Kongregation des Allerheiligsten Erlösers (Redemptoristen), erste Profeß 1970, ewige Profeß 1974, Diakonats- und Priesterweihe 1975. Nach den philosophisch-theologischen Studien 1970-1976 an der Phil.-Theol. Hochschule der Redemptoristen in Geistingen (Hennef/Sieg) 1976-1979 Studium des Kirchenrechts am Kanonistischen Institut der Kath.-Theol. Fakultät der LMU in München (heute Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik): Lizentiat 1978, Promotion 1979. 1980 Ernennung zum a.o.Prof. an der Phil.-Theol. Hochschule in Geistingen (Hennef/Sieg). 1982 Anerkennung der Gleichwertigkeit sämtlicher Publikationen mit einer Habilitation gemäß der damaligen Fassung des § 49 des NRW-Hochschulgesetzes; zugleich Erteilung des „nihil obstat“ aus Rom. 1982 Ernennung zum o.Prof. an der Phil.-Theol. Hochschule in Geistingen (Hennef/Sieg).

Seit 1980 Lehrstuhlinhaber für Kirchenrecht an der Ordenshochschule der Redemptoristen in Hennef/Geistingen (bis zur Einstellung des Lehrbetriebs 1996), zugleich ab 1980 Vorlesungen an der Phil.-Theol. Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin, die von 1969-1996 mit der Hochschule der Redemptoristen eine Hochschulgemeinschaft gebildet hatte; danach bis heute Lehrstuhlinhaber für Kirchenrecht an der Phil.-Theol. Hochschule (heute Theologische Fakultät) der Steyler Missionare in Sankt Augustin; 1992–2012 ständiger Lehrauftrag für das Fach Ordensrecht an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Münster im Rahmen des dortigen Lizentiatstudiengangs im Kanonischen Recht. Ferner Lehraufträge an der Theol. Fakultät Trier (1996/97), am Studienhaus Lantershofen (1998/99), am Diakoneninstitut Köln (2008/09) sowie zweimalige Gastvorlesungen an der Katholischen Universität Lublin in Polen sowie eine Gastvorlesung an der Phil.-Theol. Hochschule in Tuchow (Polen).

Von 1981-2006 Diözesanrichter am Erzbischöflichen Offizialat in Köln. 1995 Ernennung durch Papst Johannes Paul II. für ein Quinquennium zum Konsultor der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, früher Religiosenkongregation genannt. Von 2007-2014 Ordensreferent des Erzbistums Köln.

Mitgliedschaften

  • Mitglied in der Consociatio Internationalis Studio Iuris Canonici Promovendo.
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kirchenrecht. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kirchenrecht sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das Fach Kirchenrecht in Forschung und Lehre an Theologischen Fakultäten und anderen Hochschuleinrichtungen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz selbständig vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich in der Regel einmal im Jahr.

Forschungsschwerpunkt

Schwerpunkt der wissenschaftlichen Publikationen im Fach Kirchenrecht ist das Ordensrecht.

Lehrveranstaltungen

  • Einführung in das Kirchenrecht/Allgemeine Normen
  • Das kirchliche Verfassungsrecht
  • Das Verkündigungs- und Heiligungsrecht (ohne Eherecht)
  • Das Eherecht
  • Das Ordensrecht
 

Kontakt

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